49 Bäume im Biegwald fallen

Frankfurt. Die Fällungen von vielen Bäumen im Stadtgebiet setzt sich fort. Diesmal geht es um den Biegwald. Sechs Buchen, ca. dreißig Ahornbäume, acht Ulmen und fünf Eichen werden abgesägt. Ob das Holz im Wald bleibt und ob einige Bäume als Totholzbäume ohne Krone stehen bleiben, geht aus der Meldung nicht hervor. Es wird auch nicht darüber informiert, wie mit von selbst nachwachsenden Bäumen umgegangen wird und ob bestimmte Baumarten gepflanzt werden. gb

Die Meldung ist im Wortlaut angehängt, weil sie oft nach kurzer Zeit nicht mehr zur Verfügung steht.

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https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=8440&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=36663537

28.01.2020 Baumfällarbeiten im Stadtgebiet

(ffm) Das Grünflächenamt teilt mit, dass im Biegwald in den kommenden Wochen wegen der nachfolgend genannten Mängel sowie aus Gründen der Verkehrssicherheit umfangreiche Fällarbeiten (rund 50 Bäume unterschiedlicher Größe von 16 bis 103 Zentimeter Stammdurchmesser) vorgenommen werden müssen.

Aufgrund der beiden Hitzesommer 2018 und 2019 sowie dem Auftreten neuer Baumkrankheiten sind umfängliche Baumentnahmen im Biegwald erforderlich.

Besonders betroffen sind Buchen, bei denen die sogenannte „Buchenvitalitätsschwäche“ zu größeren Ausfällen führt. Diese Krankheit trat Anfang 2019 erstmals und in unmittelbarer Folge des Trockenjahres 2018 im Frankfurter Stadtgebiet auf. Zusammen mit einer erhöhten Bruchgefahr führt diese Erkrankung rasch zum kompletten Absterben des Baumes. Aus diesem Grund müssen sechs Buchen entnommen werden.

Weiterhin ist auch der Ahorn im Biegwald von einer relativ neuen Baumkrankheit betroffen. Verantwortlich ist hier die Rußrindenkrankheit, die ebenso aufgrund ihres raschen Verlaufes und im Hinblick auf die Fäuleentwicklung zu einer Gefährdung der Verkehrssicherheit führt. Der Sporenstaub gilt, wenn dieser intensiv eingeatmet wird, zudem als gesundheitsgefährdend. Es müssen voraussichtlich 30 Bäume weichen.

Ein Ulmensplintkäferbefall liegt an rund acht Ulmen vor. Auch diese Bäume müssen daher aus Hygienegründen gefällt werden.

Ebenso haben die Kontrollen entlang der durch den Biegwald führenden Straße die Notwendigkeit der Entnahme von fünf Eichen ergeben. Diese zeigen eine Stockfäule auf und sind somit als nicht mehr standsicher zu beurteilen.

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