Der Grüneburgpark ist zu Zeiten des Corona-Virus offen

Frankfurt. Freiheit für die Menschen gibt es in den Frankfurter Parkanlagen, dem Stadtwald und der offenen Kulturlandschaft.

Doch an den Eingängen von Palmengarten und Botanischem Garten hängen seit Samstag Schilder, daß der Magistrat beschlossen hat, sie bis 10.4.2020 wegen des Virus zu schließen. Ebenso wie die Kultureinrichtungen, Schulen usw. 

Der Sinn der Schließung von grünen Parkanlagen, die umzäunt sind, erschließt sich mir nicht. Ich würde die Tore morgens öffnen und abends wieder schließen. Denn wir in den Städten brauchen das Grün dringend für erholsame Spaziergänge, brauchen den Frühling in der StadtNatur für alle Sinne und mit ganzer Seele.

Ein ganz übler Gedanke kommt auf: Keimen in Lobbyisten-Kreisen Gedanken auf, die Parkanlagen zu umzäunen, um uns Menschen in Zeiten des Virus-Notstands in Zukunft ganz hinter Beton zu verbannen, indem alle Parkanlagen geschlossen sind? Für den Grüneburgpark war das zur Bundesgartenschau 1989 geplant. Wir haben das verhindert.

gb

 

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