Summ, summ – Bienen beim Naturfreundehaus Frankfurt

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März 2020. Ein dicker, ausgehöhlter Lärchenstamm, ein natural habeetat tree der BIENENBOTSCHAFT, soll in diesem Frühling einen wilden Honigbienenschwarm in die neue Behausung auf dem Waldstück der Naturfreunde Am Poloplatz 15 locken. Der Nistplatz in der Baumhöhle dient nicht der Honiggewinnung sondern dem Bienenschutz mit artgerechter Haltung.

Gern hätte die Naturfreundejugend die Aufstellung des Baumstammes („Klotzbeute“ wurde zur Zeit der Honiggewinnung gesagt) während der Ferienspiele im April mit Kindern als Event gestaltet. Doch wegen des Coronavirus entfallen vorläufig alle Veranstaltungen. Wir halten alle großen Abstand. Wir geben, hoffentlich nur vorübergehend, soziale, emotionale, demokratische, kommunikative Errungenschaften auf.

Bienenfreundlich, insektenfreundlich, schmetterlingsfreundlich soll das Naturfreunde-Gelände weiterentwickelt werden. Das Blütenangebot ist besonders im Frühlingswald phantastisch üppig und groß, hat es doch seit August 2019 regelmäßig geregnet. So ist zumindest die oberste Bodenschicht feucht und voller Pflanzen, die uns mit vielen farbenfrohen Blüten beglücken.

Holzstämme mit Löchern sowie hohle Röhren aus Schilf und Pappe stehen für Einsiedler-Wildbienen zur Verfügung. Ob die große Species sich anlocken läßt? In den letzten beiden Jahren nahmen sie die Bohrlöcher nicht an.

Zur Zeit sehe ich einige hübsche, pelzige Hummelköniginnen vor allem an rotblühenden Taubnesseln, die Nester für ihre Staaten in Mauselöchern bevorzugen.

Da die Winterlinge und Schneeglöckchen auf dem Terrain Samen haben, gehe ich von Bestäubung durch Insekten aus. gb

 

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