Zwölf Baumfällungen, doch nur acht Nachpflanzungen

Frankfurt. Die Natur hat schlechte Karten. Das Umweltdezernat fällt zwölf Bäume, plant aber nur acht neue junge Bäume ein. Ordentliche Nachpflanzungen fehlen in der Stadt, mindestens in der selben Anzahl. Die Klimakatastrophe ist bei der Frankfurter Stadtregierung immer nicht angekommen. Trotz Klimabewegungen wie Fridays for Future und anderen. gb

Im Wortlaut die Pressemeldung:

07.05.2020
Junges Grün ersetzt abgängige Bäume

(ffm) In den kommenden Tagen muss das Grünflächenamt an verschiedenen Stellen der Stadt Bäume fällen. Sie leiden unter Schäden und stellen eine Gefahr für die Verkehrssicherheit dar. Konkret handelt es sich um folgende Bäume:

Zwei Kastanien (Baum-Nummer 46 und 145) in der Habsburger Allee. Beide leiden unter Pilzbefall und werden noch in diesem Jahr durch Neupflanzungen ersetzt. In der Kruppstraße sterben zwei Linden (14 und 19) ab, auch an ihrer Stelle setzt das Grünflächenamt neue Bäume. Drei Berg-Ahorne (18, 22, 99) in der der Solmsstraße leiden unter der Rußrindenkrankheit und sind daher abgängig. Da an dieser Stelle der Baumbestand zu dicht ist, wird nicht nachgepflanzt. Selbiges gilt für den Berg-Ahorn mit der Nummer 419 im Grüneburgpark.

Am Theodor-Stern-Kai leidet eine Rosskastanie (23) an Fäule, sie wird durch einen jungen Baum ersetzt. Auch an Stelle der abgängigen Schwarz-Erle (93) und der Hänge-Birken (1094 und 1111) setzt das Grünflächenamt junges Grün.

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