Biodiversitätskonferenz am 17.11.2020 vom Umweltdezernat terminiert

DOCH WARUM WISSEN NICHT ALLE BETEILIGTEN BÜRGERINITIATIVEN UND GRUPPEN DAVON? Es ist mehr als verwunderlich, daß ich aus dem BUND-Jahresprogramm 2020 ersehe, daß die 2. Biodiversitätskonferenz fest im Plan der Stadt Frankfurt ist, doch wir von der Bürgerinitiative Grüneburgpark keine Information zu diesem Termin von der Stadt erhalten haben, obwohl wir bei der ersten Konferenz am 20.2.2017 mit einem Informationsstand dabei waren. Und in der Anwesenheitsliste aufgeführt wurden wie die anderen auch – gleichberechtigt, wie es schien.

Doch nun diese Fakten: Die einen können planen, die anderen nicht. Die einen scheinen erwünscht, die anderen nicht. Ist das politisch korrekt? Ist das demokratisch?

Werden Umweltinitiativen vom Umweltdezernat und den beteiligten Ämtern diskriminiert? Das ist wohl bei dieser selektiven Informationspraxis anzunehmen. Und nicht hinzunehmen. Der Termin ist dem BUND seit Herbst letzten Jahres spätestens bekannt, sonst stände er nicht in dessen Jahresprogramm. Welche Verbände kennen den Termin bereits seit fast einem Jahr? Welche wichtigen gesellschaftlichen AkteurInnen in Sachen Umweltschutz kennen ihn nicht? Weiß die FridaysforFuture-Bewegung davon? Wissen die Naturfreunde davon?

Nicht, daß uns der Termin am 17.11.2020 am Abend im Casino der Goethe-Uni wirklich weiter bringen würde, um den Artenschwund zu stoppen. Der Artenschwund in Frankfurt und Hessen wird weiterhin eine alarmierende Entwicklung haben. An vielen Flächen und Orten wird überhaupt nichts für eine positive Entwicklung von Artenvielfalt getan. So im Grüneburgpark.

Das relevante am gemeinsamen Termin ist: Die aktiven Gruppen und Personen können sich treffen und austauschen. gb

 

 

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