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Die U-Bahn-Station Fritz-Tarnow-Strasse ist nicht blindengerecht. Pressetermin am 19.1.2018

Frankfurt. Die Nachbesserungen an der Haltestelle sind bis heute nicht erfolgt.

Es handelt sich um die taktile und optische Markierung der Treppenstufen, den seit Ewigkeiten kaputten Vibrationstaster am nordöstlichen Übergang über die Straße, das fehlende taktile Einstiegsfeld an der ersten Tür, damit Blinde nicht bei der Bahn draußen bleiben, wie häufiger geschehen sowie um die notwendige Lautstärke der Akustik an den Ampeln über die viel befahrene Eschersheimer Landstraße und die gefährliche Schienenüberquerung.

Sowohl die FR als auch die FNP berichteten mit Fotos und Text vom Ortstermin am 19.1.2018 ausführlich. Eingeladen haben wir, Gisela Becker, ehemalige Stadtverordnete und für barrierefreie Mobilität Spezialistin und Alexandra Grünauer, blind, mit weißem Stock unterwegs. Sie ist Lehrerin an der nahen Hermann-Herzog-Schule.

Nahe der Haltestelle hat seit Dezember 2017 der Blinden- und Sehbehindertenbund Hessen (BSBH) in der Eschersheimer Landstraße 325 sein neues Domizil. Blinde Personen müssen nun die Straßenquerungen an der Station lernen. Vorher war der BSBH nahe der Haltestelle Grüneburgweg.

Im Dezember 2017 hatte ich die Linke-Fraktion im Römer um eine kleine Anfrage zu dem Thema gebeten. Vom Verkehrsdezernenten Klaus Oesterling (SPD) kam die schriftliche Antwort auf die Frage Nr. 956, daß alles in der „50. Kalenderwoche“ instand gesetzt werde. Doch nichts ist passiert. Die Zusagen wurden nicht eingehalten. Also eine Lüge.

Jetzt gilt die Vertröstung aus dem Dezernat: Wenn es über fünf Grad und trocken sei, würde die VGF die Platten und die Farbe aufbringen. Doch was ist mit der Akustik? Braucht es da Hitze? Angeblich sei der baugleiche Taster nicht mehr lieferbar. Was ist dann die Lösung?

Ärgerlich war eine Reaktion einer Angestellten des BSBH: Die Presseberichterstattung habe der Sache geschadet (???). Hickhack im eigenen Verband kennt frau zur Genüge. Hickhack schadet wirklich. Wer maßt sich da eine ausschließliche Fachkunde der Barrierefreiheit an? Eine Person, die keinerlei Öffentlichkeitsarbeit macht! Und beim Ortstermin nicht dabei war. Toll.

Jedenfalls: Sicherheit von blinden Menschen und Barrierefreiheit sind Stiefkinder der Frankfurter Verkehrspolitik, bei Licht betrachtet. Gisela Becker

Pressespiegel

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Station-Fritz-Tarnow-Strasse-Lebensgefaehrlich-fuer-Blinde;art675,2883942

http://www.fr.de/frankfurt/stadtteile/frankfurt-nord/u-bahn-in-frankfurt-umgang-mit-blinden-im-oeffentlichen-raum-ist-inakzeptabel-a-1429969

http://www.fr.de/frankfurt/stadtteile/frankfurt-nord/u-bahn-in-frankfurt-umgang-mit-blinden-im-oeffentlichen-raum-ist-inakzeptabel-a-1429969

 

Fahrrad oben und unten an der Konstablerwache

Doppelstockanlage heute im Test – Klaus Oesterling, seines Zeichens Verkehrsdezernent, beobachtete zunächst im Hintergrund – Interesse an der schwierigen Technik – Lockere Schrauben

Irgendwann zwischen verschiedenen Terminen in der Stadt fiel mir heute ein, daß an der Konstablerwache Fahrräder seit Montag doppelstöckig parken können. Ich berichtete hier im blog. Weiterlesen

Pilze im Grüneburgpark

Freitag, 29.5.2015, 15 Uhr Pilzspaziergang im Grüneburgpark
mit Helmut Sandau und Brigitte Unger, Pilzfreunde Südhessen Sulzbach e.V. und Gisela Becker, Bürgerinitiative Grüneburgpark
Treff an der Informationstafel am Parkeingang Siesmayerstraße (gegenüber Palmengarteneingang) Weiterlesen